Links überspringen

Warum wir Kindern beibringen, zehnmal größer (und nicht kleiner) zu denken

Thema: Denkweise | Die Grant Cardone Foundation

Die meisten Erwachsenen bringen ihren Kindern bei, „realistisch zu sein“. Sich „erreichbare“ Ziele zu setzen. Sich keine allzu großen Hoffnungen zu machen.

Bei der Grant Cardone Foundation verfolgen wir genau den gegenteiligen Ansatz.

Wir bringen Kindern bei, zehnmal größer zu denken, als es möglich erscheint. Und hier ist der Grund, warum das alles verändert.

Das Problem mit dem „Realismus“

Das ist es, was die meisten Menschen beim Setzen von Zielen für Kinder falsch verstehen: Sie glauben, Kinder vor Enttäuschungen zu schützen bedeute, sie dazu zu ermutigen, sich nur kleine Ziele zu setzen.

Aber die Wahrheit ist: Kinder, denen beigebracht wird, klein zu denken, entgehen Enttäuschungen nicht. Sie lernen lediglich, weniger von sich selbst und vom Leben zu erwarten.

Wenn man einem Kind sagt, es solle „realistisch sein“, vermittelt man ihm damit, dass sein erster Impuls – nämlich große Träume zu haben und daran zu glauben, dass alles möglich ist – falsch ist. Man bringt ihm bei, sich selbst Grenzen zu setzen, noch bevor es überhaupt angefangen hat.

Der 10X-Flip

Die von Grant Cardone entwickelte „10X- Regel kehrt diese Sichtweise komplett um. Sie lautet: Egal, welches Ziel du vor Augen hast, multipliziere es mit zehn.

  • Wenn du 100 Dollar sparen willst, setz dir 1.000 Dollar zum Ziel.
  • Wenn du 100.000 Dollar verdienen willst, setz dir 1.000.000 Dollar zum Ziel.

Warum? Weil man, wenn man sich ein 10-faches Ziel setzt, selbst wenn man es nicht ganz erreicht, immer noch mehr erreicht, als man es mit einem „realistischen“ Ziel getan hätte.

Und was noch wichtiger ist: Du wirst die Einstellung eines Menschen entwickeln, der sich nicht mit Einschränkungen abfindet.

Warum dies für benachteiligte Kinder besonders wichtig ist

Für Kinder, insbesondere für diejenigen in benachteiligten Gemeinden, denen ständig gesagt wird, was sie nicht können, ist dieser Mentalitätswandel bahnbrechend.

Wenn wir ihnen beibringen, sich 10-fache Ziele zu setzen, vermitteln wir ihnen nicht nur, wie man Ziele setzt. Wir vermitteln ihnen, dass sie zu mehr fähig sind, als ihre Umstände vermuten lassen. Wir zeigen ihnen, dass Grenzen oft nur in der Vorstellung existieren und dass entschlossenes Handeln zu großartigen Ergebnissen führt.

„10X-Denken schafft mehr als nur Ziele – es schafft Identität“

Hier ist etwas, was die meisten Menschen an großen Zielen nicht verstehen: Es geht dabei eigentlich gar nicht um das Ergebnis.

Wenn sich ein Student das Ziel setzt, ein Unternehmen zu gründen, ist nicht das Unternehmen selbst der eigentliche Gewinn. Der eigentliche Gewinn ist vielmehr, zu welcher Person er sich im Laufe dieses Prozesses entwickelt.

Sie entwickeln sich von schüchternen und unsicheren Menschen zu jemandem, der:

  • Recherchiert zu Gewerbescheinen und deren Beantragung
  • ruft potenzielle Kunden vor Ort unaufgefordert an, um ihnen ihre Idee vorzustellen
  • Setzt Ziele für ein Unternehmen oder einen Traum, der noch nicht existiert
  • Nimmt Ablehnung hin und macht trotzdem weiter

Genau das bewirken 10X-Ziele. Sie zwingen dich dazu, dich zu einer Person zu entwickeln, die in der Lage ist, sie zu erreichen.

„Setze deine Ziele niemals niedriger an, sondern verstärke nur deine Anstrengungen.“

— Grant Cardone

Fazit

Hört auf, Kinder vor großen Träumen zu schützen. Beginnt stattdessen, sie darauf vorzubereiten, diese Träume zu verwirklichen.

Die Welt braucht keine weiteren Erwachsenen, denen beigebracht wurde, auf Nummer sicher zu gehen und klein zu denken. Sie braucht Menschen, denen beigebracht wurde, in großen Dimensionen zu denken, entschlossen zu handeln und Lösungen für große Probleme zu entwickeln.

Das beginnt schon bei den Zielen, die wir Kindern heute beibringen, sich zu setzen.